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RSSPrint

ANgeDACHT Juni 2018

Ich habe gerne Gäste. Mir gefällt es einfach, wenn viele Leute zu Besuch sind und es bunt zugeht. Da kann es auch gern drunter und drüber gehen. Miteinander über Gott und die Welt reden, Neues hören und sich besser kennenlernen, oder einfach nur die Zeit genießen, macht mir großen Spaß. Daher habe ich auch Freude daran, für andere etwas vorzubereiten und sie zu bewirten. Die Vorfreude auf Gäste versüßt mir schon die Zeit davor, selbst wenn es viel vorzubereiten gibt. Die Arbeit geht leicht von der Hand in Erwartung dessen und derer die da kommen.

Neben den geplanten und vorbereiteten Festen und Zusammenkünften gibt es da aber auch noch die spontanen Treffen, die sich einfach so ergeben. Ein Treffen auf der Straße, eine zufällige Begegnung am Gartenzaun, ein plötzlich freigewordener Abend, den man mit Anderen teilt. Auf diese Treffen kann man sich naturgemäß nicht vorbereiten. Manchmal muss man dann einfach improvisieren und aus dem was da ist, das Beste machen. Das ist zum Teil aufregender als geplante Feste mit ihren Vorbereitungen und bereitet gelegentlich auch Stress. Ich erlebe dabei aber ganz oft, das weniger manchmal mehr ist. Genau solche spontanen Feste sind für mich nämlich auch ohne große Vorbereitung schön und vielleicht sogar noch ein wenig schöner als alles von langer Hand geplante. Das Spontane beschert mir mit den unverhofften Gästen oft eine noch größere Freude. Da verstehe ich die Monatslosung aus dem Hebräerbrief sehr gut:

Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt. Hebr 13,2

Meine Gäste - ob geplante oder spontan zu Besuch - als Engel zu bezeichnen, würde ich vielleicht noch einmal überlegen wollen. Dass sie mir aber eine himmlische Freude bereiten kann ich bei jedem Gast auf die eine oder andere Art unterschreiben. Solche Freude macht mir die Gastfreundschaft zu einer Herzensangelegenheit und für jeden empfehlenswert. 

 

Pfr. Daniel Schmidt

Letzte Änderung am: 23.05.2018