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RSSPrint

ANgeDACHT

Wenn Gott malt

 

Ist es nicht herrlich, das Farbenspiel, das die jetzt aufblühende Natur uns schenkt? Das Grün der Blätter und Wiesen, das Lila und Weiß des Flieders, das Gelb des Löwenzahns? Wie ein Bild voller Farben ist der Blick in die erblühende Natur.

Es ist, als ob Gott der Schöpfer wie ein Maler unsere Welt mit neuen Farben gemalt hat. Das Grau in Grau ist verschwunden. Gott malt unser Leben neu. Und seine Farben sind bunt und fröhlich.

Hoffnung heißt die eine Farbe, Liebe, die andere. Frieden heißt eine Farbe und eine andere Versöhnung. Unser Leben blüht auf, wenn wir es von Gott malen lassen. Die dunklen Flecken auf unserer Seele werden bunt.

Starke kräftige Farben brechen hervor, mischen sich in den Facetten des Lebens. Österliches Licht bricht sich in den Farben des Regenbogens und lodernde Pfingst-Flammen erleuchten den Geist. Zwischentöne mischen sich ein und beleben manch harten Kontrast überholten Schwarz-Weiß-Denkens und färben resigniertes Einheits-Grau fröhlich.

Von Ostern herkommend, gehen wir auf das Pfingstfest zu. Diese Zeit feiert das Leben des Auferstandenen in seiner Fülle und Herrlichkeit. Neben die Neuschöpfung des Frühlings tritt das Neuerwachen von Hoffnung und die Begeisterung für das Leben: Frühlingserwachen und geistiger Aufbruch.

Wenn Gott malt, dann malt er mit Freude über seine Schöpfung und mit Liebe zu uns Menschen. Wenn Gott malt, dann wird das Leben bunt und fröhlich so wie die Farben, die uns der Frühling schenkt. Wenn Gott malt, dann sind wir trotz aller Sorgen, die wir in uns tragen wie ein bunter Punkt in seinem großen Schöpfungsgemälde. Machen wir es also wie die Natur. Bekennen wir Farbe, bekennen wir Glauben und genießen das herrliche Leben, das Gott uns in dieser bunten Frühlingszeit jetzt schenkt.

 

Diakon Johannes Swoboda

 

Letzte Änderung am: 19.05.2019