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Hier finden Sie aktuelle Anliegen und Gedanken

Miteinander reden, aufeinander Hören, Ängste und Nöte hören und teilen, anstelle sich von Ihnen beherrschen zu lassen, dafür stehen wir als Kirchengemeinde und als Kommune Rothenburg.

Diese Seite sollen ein Ort sein, an dem alle zu Wort kommen können. Sagen Sie uns, was Sie bewegt und bleiben Sie so Teil der Lösung. Denn nur wenn wir unsere Anliegen miteinander besprechen, sind wir in der Lage sie zu bewältigen.

Gemeinsam finden wir einen Weg für alles, was uns bewegt, bedrängt, besorgt.

 

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Michael Steinhoff – zu Kriegsnotzeit

Michael Steinhoff – zu Kriegsnotzeit

Pazifismus – Waffen

Ich glaub es ist schon lange her,
da wollte man den Frieden sehr,
auch Bündnis 90 stand da dafür,
und Grüne, wegen der Natur.

Doch heut sind sie Partei - vereint,
und Ziele anders, wir mir scheint,
denn Waffen für die Ukraine,
genehmigt man mit Unschuldsmine.

Ich glaub, ich bin im falschen Film,
weil Waffen auf den Frieden ziel’n,
was hat zur Folge für die Natur,
dass Untergang fortschreitet pur.

Wollen gar die Baerbock – Leute,
einreihen sich in Mörder – Meute,
woll’n Sie, dass der Schrecken heut,
übergeht, in ewige Dunkelheit?

Gandhi und Martin Luther King,
käm’ so ein Unsinn nicht in Sinn,
hofften auf friedlich Morgenrot,
auch in der allergrößten Not.

Kieselstein  04.04.2022

Gedanken von Michael Steinhoff - Kieselstein - 06.03.2022

Michael Steinhoff – 26.02.2022  angesichts des Ukraine-Krieges

 

Krisenjahre

 

SARS -Covid 19 heißt der flotte Virus,

der zwei Jahre uns beherrschte nun,

für Ärzte und auch Krankenhäuser,

Arbeit reichlich, er bescherte schon.

 

Anfangs war es nur das Klopapier,

dass Opa schnitt aus Zeitungsresten,

Oma musst Masken nähen schier,

um zu schützen Ihre Besten.

 

Dank der dann gefundenen Spritzen,

klingt langsam ab, die gruselige Zeit,

die Zeit, da Alle ängstlich schwitzen,

schien erst einmal vorbei, so weit.

 

Doch heuer reicht das nun nicht mehr,

die Politik spielt jetzt erneut verrückt,

muss aufrüsten das Deutsche Heer,

weil Putin, wie erwartet, Säbel zückt.

 

Was sind schon Ärzte? – Generäle!,

woll’n nun die Schlagzeilen gewinnen,

aus deren Handwerk und Gegröle,

gibt es am Ende kein Entrinnen.

 

Wer hat es darauf angelegt?,

wer will am Ende Recht behalten?,

wie ausgeht so ein gnadenloser Krieg,

das wissen heute immer noch die Alten.

 

Entspannung, die kann nur gelingen,

wenn einer anfängt zu verzeihen,

bin ich der Eine, wird der Andere,

am Ende auch nicht Sieger sein.

Gereimte Gedanken von Kieselstein - Michael Steinhoff, Rothenburg, den 06.03.2022

Michael Steinhoff – 24.02.2022  angesichts des Ukraine-Krieges

 

 

Kain und Abel

 

Im Genesis, der Menschheit Start,

wird Juden – Christen offenbart,

dass ein Gott der Souverän,

auch wenn wir ihn nur selten sehn.

 

Dazu kommt noch ein Brüderpaar,

einer davon ein Bauer war,

und der Andre hütete  nur Schafe,

der schein bei Gott der bessre Brave.

 

Das gefiel dem Kain nicht,

er fühlt sich nicht als Bösewicht,

sondern muss rackern alle Tage

Feldbau war seine Alltagsplage.

 

Abel, ja der durfte wandern,

durch die göttliche Natur,

was dort aufwuchs nur noch ernten,

und Gott würdigte das pur.

 

Kains Mühen sind beschrieben,

von dem Russen - Lew Tolstoj,

Menschen, die die Heimat lieben,

auch wenn sie nicht immer Frei’.

 

Doch auch Abels Welt verkörpert,

 Romanschriftsteller - London, Jack,

der die Neue Welt erobert,

als freier Abendteurer keck.

 

Gegenüber steh’n zwei Welten,

sich heut unterm Himmelzelt,

überbieten sich mit Schelten,

streben nach Vormacht in der Welt.

 

Demonstrier’n gerne ihre Macht,

nach dem Vorbild: Kain – Abel,

Erfahrung Sie im Krieg gemacht,

ist Hiroschima auch blamabel.

 

 

Nachwort-Zitat - nach Lew Tolstoj

Zwei Bauern waren unterwegs – der eine fuhr in die Stadt, der andere kam aus der Stadt.

Sie stießen mit ihren Schlitten aufeinander. Der eine schrie: „Mach den Weg frei, ich muss schnell in die Stadt!“ Aber der andere schrie: „Mach den Weg frei, ich muss schnell nach Hause!“    

Sie zankten sich lange.

Ein dritter Bauer sah das und sagte: „Wer es am eiligsten hat, der rücke ein Stück zurück.“

Gedanken von Loreen Hoffmann, Hähnichen 31.01.2022

Zuerst möchte ich mich bedanken für diesen Aufruf.
Ich halte es für dringend notwendig und gewinnbringend, die Menschen zu Ihren persönlichen Einschätzungen, Erfahrungen und Meinungen bezüglich der Entwicklung in den letzten 2 Jahren zu befragen um darüber im besten Falle zu einem ehrlichen und fairen Austausch zu kommen.
Als im Frühjahr 2020 unsere Bundesregierung die ersten Maßnahmen und Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie verkündete, mit dem Ziel besonders vulnerable Personengruppen zu schützen, stand ich voll und ganz hinter dieser Entscheidung. Auch ich wollte Leben schützen und niemanden meiner Mitmenschen direkt gefährden oder womöglich unbeabsichtigt infizieren. Auch die Bilder in den Medien beeindruckten mich sehr und verstärkten diesen Gedanken.
Auch die Verkündigung, es gäbe nun eine Impfung, erleichterte mich sehr. Nun könnten sich die Menschen, welche beispielsweise durch Vorerkrankungen besonders gefährdet sind, wenn sie möchten, schützen.
Nach meiner persönlichen Risiko-Nutzen-Abwägung jedoch nahm ich zunächst bis zum Sommer 2021 Abstand von einer Impfung, lies auf Anraten meiner Hausärztin meinen Antikörperwert bestimmen und wartete zunächst ab. Als dann im Herbst 2021 der Druck auf ungeimpfte Menschen in unserer Gesellschaft, besonders medial immer mehr zunahm, erschrak mich dies zutiefst. Ich fing an mich mehr zu informieren, abseits der von mir bis dahin doch sehr geschätzten Informationsquellen.
Folgendes verunsichert mich seitdem und lässt mich stark zweifeln:
- Unser Land befindet sich laut Herrn Professor Klaus Stöhr und Professor Gerd Antes nach 2 Jahren Pandemie in einer desaströsen Datenlage (Sterbezahlen, Infektionszahlen, Daten zur Immunität, …). Zudem werden auch Fälschungen von Zahlen (z.B. in Hamburg) aufgedeckt, welche jedoch ohne Konsequenzen bleiben
- Massive Einschränkungen unseres von mir sehr geschätzten Grundgesetzes über einen so langen Zeitraum müssen doch auf soliden, nach wissenschaftlichen Grundlagen geprüften Entscheidungen beruhen? Und bekomme ich diese Rechte, erst nach einer mittlerweile dreifachen Impfung zurück?
- Warum geben PolitikerInnen vor der Wahl noch Versprechungen, welche Sie danach komplett umkehren? Warum haben große Unternehmen so riesigen Einfluss auf politische Entscheidungen (Stichwort Lobbyismus)? Dies wurde mir übrigens schon 2004 im Rahmen meines Studiums klar und verunsicherte mich im Zusammenhang mit der Pandemie zusätzlich.
- Warum wird so vehement und erpresserisch auf Impfung bestanden? Warum übernehmen die Hersteller selbst keine Haftung für Schäden jeder Art?
- Warum steuern die Politik und die Medien eine derartige Spaltung unserer Gesellschaft in zwei Gruppen- „Geimpfte“ und „Ungeimpfte“ und nehmen die daraus resultierenden Probleme billigend in Kauf. Ungeimpfte seien doch schließlich Schuld an allem und unsolidarisch. Es wird damit eine Atmosphäre provoziert, die Unfrieden und Frust hervorruft.
- Warum wird seit zwei Jahren ANGST geschürt? Das Fernsehen zeigt immer die schlimmsten Bilder von Intensivstationen und ständig wird eine noch bedrohlichere Virusvariante heraufbeschworen. Fast nie kommt zur Sprache, dass Menschen nach einem engen Kontakt sich möglicher weiser auch nicht infizieren oder nach einer Infektion wieder völlig gesunden? Keinerlei Erwähnung finden zudem immunstärkende und persönliche gesundheitsförderliche Maßnahmen, wie gesunde Ernährung, Vitamin D-Versorgung, Sport, Kneipp-Anwendungen, ausreichend Schlaf und Stress-Vermeidung u.v.m...
- Warum wurden im Jahr der Pandemie, mehrere Krankenhäuser mit tausenden Betten geschlossen und nach wie vor weitere Intensivbetten abgebaut? Gleichzeitig ist in anderen Ländern, mit weniger Krankenhaus- Versorgung die Gesellschaft nicht kollabiert. Teilweise zeigt sich dort sogar eine niedrige Letalitätsrate.
- Warum werden Menschen, welche insbesondere in den 2 Jahren der Pandemie wahrhaft Großes leisten, sich für kranke und hilfsbedürftige Menschen einsetzen, sie pflegen, heilen und begleiten nun mit einer Impflicht versehen? Alle Menschen, die im medizinischen oder pflegerischen Kontext arbeiten, wissen doch selbst am besten, wie und mit welchen Mitteln sie sich vor Infektionskrankheiten schützen können und müssen.
- Warum werden soziale Dimensionen unserer Corona-Politik gerade in Hinblick auf eine chancengleiche, angstfreie und kindgerechte Entwicklung unserer schutzbedürftigen Jüngsten viel zu wenig thematisiert?
- Durch diesen dauerhaften „Panikmodus“ entstehen neue für mich sehr erschreckende Phänomene. Nun gibt es (geimpfte!) Kinder, welche Angst haben die Schule zu besuchen, weil sie dort auf (ungeimpfte!) Kinder stoßen. Oder selbst dreifach-geimpfte Menschen ziehen sich trotzdem weiterhin zurück, isolieren sich, meiden Kontaktmöglichkeiten, aus Angst sich zu infizieren und werden stattdessen depressiv.
Leider stelle ich immer wieder fest, dass Menschen, die sich solche Gedanken machen, nicht ernst genommen werden, sondern sogar als Impfgegner, Querdenker oder sogar rechtsradikal diskreditiert werden. Unsere Demokratie lebt doch davon, seine Meinung frei sagen zu dürfen.
Ich bin sehr enttäuscht von unserer Regierung und mein Vertrauen ist stark gesunken. Bekommen wir die Bewältigung dieser Pandemie nicht besser hin? Die Meinungen und Ängste von vielen Menschen in diesem Land werden nicht ernst genommen, sie werden ausgegrenzt und für schuldig an der Pandemie verurteilt. Dass die kritischen Stimmen im Parlament fast ausschließlich im rechten Lager liegen, macht mir zusätzlich große Angst.
Mut und Hoffnung machen mir dagegen:
- die europaweiten Öffnungsperspektiven (Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Großbritannien, …)
- Meine Kinder, welche sich, Gott sei Dank einen menschlichen, auf Nähe beruhenden und vorbehaltslosen zwischenmenschlichen Umgang mit ihren Nächsten bewahrt haben.
- Dass immer mehr Menschen sich meine Fragen stellen und friedlich aufstehen für eine Zukunft in Frieden, Freiheit, Liebe und Miteinander statt Angst und Zwang.

Offener Brief zur aktuellen Lage 17.01.2022 Bernd Drechsler (Rothenburg)

Suchet der Stadt Bestes (und betet für sie zum HERRn, denn wenn es ihr gut geht, dann geht es auch euch gut.

Landesweit spaltet Corona (die Krone) unser Volk und so auch unsere Stadt. Richtig oder falsch, Wahrheit oder Lüge, diesen Schwerpunkt zu setzen führt nicht zum Frieden. Der eine glaubt dies (mit Beweisen), der andere glaubt dies (mit Beweisen) …

Wie löst sich dieses Rätsel? Es ist die Zeit!

Richte ich mein Augenmerk weg von dieser "Krone" (Corona), hin zu dem „Gekrönten“, auf Jesus Christus: Wir leben jetzt.

„Kommt her zu mir, alle die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“

Und sein Ziel ist dein und mein Friede mit dem Vater, wofür er sein Leben gab. Johannes 3,16: So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“

In diesem Frieden können wir uns die Hand reichen. Er ist größer als die Krone (Corona), die zur Zeit Spaltung, Isolierung, Vereinsamung und Ablehnung die Hand zur Faust ballt. Für diese Hoffnung steht mein Glaube, denn wir müssen uns hier in unserer Stadt auch nach Corona noch in die Augen schauen können.

Rothenburg, den 17.01.2022 Bernd Drechsler  

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